Schweisstreibene Raftingtour

Thomas und mein Tag hat derweilen sportlich begonnen. Quasi vor dem Aufstehen haben wir uns um 8h zum Rafting getroffen.

Nach einer kleinen Einweisung über das gesamte Spektakel wurden wir zunächst zur Basis gefahren. Hier haben wir alle notwendigen Utensilien, wie Neoprenanzug (mein Gott sahen wir sexy aus), Schuhe, Schwimmweste und einen Helm (der sich nachher noch als nützlich erwiesen hat) bekommen.

Anschließend ging es weitere 45 Minuten weiter zum Shotover River, wo der ganzen Spaß beginnen sollte. Hierfür mussten wir nur noch die Busfahrt dort hin überleben, die uns über eine der gefährlichsten Straßen der Welt/ die gefährlichste Straße Neuseelands ( Skippers Canyon Road) führte.

Mit lustigen Felsformationen und einem sehr gut gelaunten Guide ging die Fahrt dann doch schneller als gedacht vorbei und die steilen Abhänge haben wir tatsächlich überlebt!

Zunächst gab’s ein Fotoshooting für die „Halsabschneider-Fotobox“, die man später kaufen konnte und dann wurden wir in Gruppen aufgeteilt.

Bei der Sitzplatzverteilung im Boot konnte es Thomas natürlich nicht lassen, mich als starke Paddelkraft zu betiteln, was zu Folge hatte, dass wir beide ganz vorne saßen und somit die meiste Arbeit zu verrichten hatten (danke nochmal dafür).

In unserem Boot saßen sechs Rudersklaven und ein Guide.

Nachdem wir völlig überfordert sämtliche Anweisungen erlernt und geprobt haben (was gar nicht so einfach war, da beide Seiten teilweise unterschiedlich agieren mussten :p), galt es auch schon die ersten Stromschnellen zu überwinden und fiesen Wasserstrudeln sowie scharfkantigen Felsen auszuweichen.

Während der ganzen Ackerei war es teilweise recht schwer sich die ganze Pracht der Landschaft anzugucken, die wirklich beeindruckend war.

Neben den wunderschönen Felsformationen und den hübschen Sträuchern und Bäumen gab es auch noch alten originalen Krempel der ehemals angesiedelten Goldgräber zu bestaunen.

Da wir uns bei der ganzen Ackerei eine kleine Abkühlung verdient hatten, haben wir beide es uns natürlich nicht nehmen lassen, dass kühle Nass aufzusuchen. Nach kurzer Zeit ging es jedoch schon wieder mit der schweißtreibenden Arbeit weiter. Dank unserem perfekten Rechts-/ Links- Verständnisses haben wir alle Hindernisse gemeistert.

Der Abschluss der Tour wurde durch die Fahrt in eine Höhle eingeleitet, welche teilweise nicht viel breiter als das Boot war und definitiv keine Standhöhe hatte!

Nachdem wir (gegen den allgemeinen Rat) dem Licht am Ende des Tunnels entgegen schipperten, wurde das Highlight der Tour sichtbar: die vermutlich größte Stromschnelle der Welt, gigantisch und unüberwindbar (ein männliches Hindernis der Stufe 5 auf der Rafting-Skala).

Bei der Abfahrt habe ich dann die Funktionsfähigkeit der Helme getestet, indem ich Thomas, der mir schräg gegenüber saß, eine überzeugende Kopfnuss verpasst habe.

Test überraschenderweise bestanden, alle(s) heile geblieben.

Ein Besuch in der kleinen, bescheidenen Sauna, der Dusche, sowie das anschließende Bier haben die Lebensgeister dann vollständig wieder geweckt!

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