Wandertag am Schlegeis Stausee

Wandertag am Schlegeis Stausee

Heute ging es früh aus den Federn, die Sonne lachte und wir wussten wir müssen die Wetter-Gelegenheit nutzen. Rücksack gepackt, Wanderschuhe an und flux saßen wir im Auto Richtung Schlegeis Stausee. Die 169 führt direkt von Zell am Ziller über Mayrhofen als Zillerstraße bis hinauf zum Stausee. Hinter Mayerhofen wird die Strecke zu einer kurvenreichen Panoramastrecke mit erstklassigen Aussichtspunkten.

Schlegeis Speicher Wanderung

Hinter Zemmgrund wird die Strecke bis hinauf zum Stausee Mautpflichtig und die Urlaubskasse um 12,50€ ärmer. Die Strecke an sich ist gut ausgebaut, allerdings gibt es zwei einspurige Tunnel weswegen hier eine Ampel steht und nur all 15 Minunte Fahrzeuge auf die Reise schickt. Nachdem die Ampel passiert wurde folgt zunächst ein kurvenreicher Abschnitt ehe das danach wieder etwas gerade Richtung Staumauer geht. In diesem Abschnitt gibt es einige Parkbuchten die es zu nutzen gilt um das Tal mit der Sonne im Hintergrund gut fotografieren zu können 😉

Der weitere Weg ist für Fahrfreunde recht spektakulär und wartet neben einigen kurvenreichen Passagen mit weiteren, längeren Natursteintunneln auf.

Schlegeis-Speicher-Wanderung-1

Sobald der Stausee erreicht wird, gibt es mehrere Parkmöglichkeiten. Unsere Wanderroute sah zunächst den direkten Aufstieg zur Olperer Hütte vor, daher parkten wir am 2. Parkplatz und damit direkt am Beginn des WAnderwegs.

Von hier aus geht es in ca. 90 Minuten hinauf zu Olperer Hütte. Der Weg ist ca. 3km lang und vor einem liegen ca. 600 Höhenmeter die es zu überwinden gilt. Insgesamt ist der Wanderweg in einem guten, befestigten Zustand mit einigen Felspassagen, gutes und festes Schuhwerk ist also Pflicht. Da es ständig bergauf geht, eröffnet jeder Höhenmeter einen weiteren tollen Ausblick auf den Schlegeisspeicher und damit einhergehend viele tolle Fotostellen 🙂

cof

Nachdem wir die Olperer Hütte erreichten, versuchten wir zunächst uns eine Erfrischung zu können. Doch leider waren die Hüttenmitarbeiter der schaar ankommender Wanderer nicht gewachsen, so dass die Tischbedingung auch 15min nach unser Ankunft nur hin und wieder beim abräumen zu sehen war. Warum die Bestellung nicht einfach innen aufgegeben werden konnte, wollte sich uns nicht so recht erschließen.

Das hielt uns allerdings nicht davon ab einfach auf den Gipfel zu gehen und dort eine Brotzeit einzulegen. Allerdings waren die Ziegen hier recht angetan von unserer Brotzeit so das wir uns kurze Zeit später umringt von einigen sahen. Gutes Teamplay konnten wir den Vierbeinern ebenfalls bescheinigen. Während eine mich mit geforderten Krauleinheiten ablenkte, schlich die nächste um mich herum und versuchte die Kekspackung aus dem offenen Rücksack zu stipitzen – gar nicht schlecht.

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Vor unser Rückkehr über die Neumarkter Runde gab es einige Meter weiter noch eine tolle Hängebrücke die sich als perfektes Fotomotiv herausstellte.

Danach ging es auf die Neumarkter Runde zurück zum Schlegeisspeicher. Dieser Weg zerrte ordentlich an unserer Kondition. Mit einer Länge von 6km und 750 Höhenmetern, war der Weg schon anspruchsvoll. Gekennzeichnet war dieser noch dazu mit schwer und nachdem wir 2km hinter uns hatten, gelangten wir an Felsformationen und Geröllstellen die teilweise mit Seilen gesichert waren. Gute Kondition und festes Schuhwerk sind absolute Voraussetzung. Dafür belohnt der Weg mit grandiosen Aussichten und weiten Blicken auf die verschiedenen Gipfel und einige kleinere Wasserfällen.

cof

Am Ende gab es eine ausgedehnte Pause bei Kässpätzle und danach noch eine kleine Runde über die Staumauer, ehe wir den serpentinenreichen Rückweg antraten.

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