Todesmutige Kletterei im Klettersteig Talbach

Todesmutige Kletterei im Klettersteig Talbach

Unser 2. Urlaubstag sah zunächst ziemlich bewölkt aus, doch klarte es zum Mittag hin etwas auf so das wir uns auf dem Weg zu den Talbacher Wasserfällen machten. Diese sind ca. 30 Gehminuten von Zell am Ziller entfernt. Rund um die Wasserfälle ist ein Klettersteig angelegt.

KlettersteigTalbach_1

Nachdem wir die Hütte zu den Wasserfällen erreichten, schauten wir uns zunächst die Einstiegshürde zum Klettersteig an. Diese bestand aus 3 Stahlseilen die über den Talbach in ca. 10m Höhe gespannt waren und über die ein rüber balancieren gedacht war. So dachten wir uns, das sieht doch machbar aus und liehen uns an der Talbach Stübel das passend Sicherungsequipment inkl. Helm für 12€ aus.

Voller Tatendrang ging es zurück zum Talbach und wir balancierten mit Hilfe der Stahlseile über die kleine Schlucht. Nach diesem kleinen Erfolgserlebnis ging es in den eigentlichen Klettersteig, der vom Schwierigkeitsgrad die Stufen A-E abdeckte. Zunächst ging es noch harmlos mit einigen Klettereien der Stufe A los, bis es sich langsam zu B/C steigerte. Hier merkten wir allerdings so ein wenig unsere fehlende Klettererfahrung doch hielten wir tapfer durch.

Klettersteig-Talbach-Zillertal-3

Nachdem wir einen Ausstiegspunkt weiter so langsam auf die Kategorie D trafen verließ uns so langsam der Mut. So nahmen wir zunächst einen Ausstieg um etwas neben den Klettersteig her zu wandern und einen Eindruck von den bevorstehenden Hindernissen zu erhalten und diese hatten es in sich. Nachdem erreichen der Brücke die erneut über die Talbach führte, ging es rechts direkt am Wasserfall mit Hilfe des Klettersteigs lang. Hier gab es allerdings weit und breit keinen Notausstieg mehr. Noch dazu waren einige Bereiche mit dem Schwierigkeitsgrad E gekennzeichnet und wir sichtlich beeindruckt von dem Blick der sich uns eröffnete. So ließen wir diesen Bereich lieber den erfahrenden Kletteren 😉

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Wir wanderten ein wenig zum oben gelegenen Wasserfall bei der eine weitere Stahlseilbrücke hoch über dem Tal gespannt war. Dort angelangt, war allein das erreichen des eigentlichen Einstiegspunkt eine echte Herausforderung. Mit ein wenig hin und her überwanden wir den inneren Schweinehund und kletterten hinunter zum Beginn der Seilbrücke. Von dort ging es ein wenig auf die Brücke um den Wasserfall direkt von oben bestaunen zu können. Dies war dann aufregend genug für einen Tag 🙂

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