Vom Paragliding zum Hobbit

Da wir ja nun in der Adrenalinstadt Neuseelands sind, stand auch gleich das erste Highlight auf dem Programm. Tandem Paragliding in Queenstown. Leider wollte Thomas uns aber dazu nicht begleiten und lieber joggen gehen…

Wir hatten uns übrigens gegen GForce Paragliding und für Skytrack entschieden Gforce bietet den Sprung über Queenstown direkt an, inkl. Der Gondelfahrt nach oben. Allerdings ist der Absprungpunkt nur halb so hoch, wie bei Skytrack und dadurch die Flugzeit wesentlich kürzer und zum anderen landet man mit GForce am Ausgangspunkt.

Tandem Paragliding Coronut Peak Queenstown
Tandem Paragliding Coronut Peak Queenstown

Kurz nach 09:00 wurden wir mit einem Bus raus zum Coronet Peak, der höchstmöglichen Absprungsmöglichkeit von Queenstown, gebracht. Nachdem wir „Heidis Hut“ erreicht hatten, machte sich auch Nervosität und Anspannung breit. Kurz vor der Absprungkante wurden wir alle verpackt und mit unserem Guide verbunden. Um uns in die Tiefe zu stürzen, sollten wir bei Ansage los rennen. So rannte ich Richtung Kante, doch ehe ich diese erreichte, hob der Schirm bereits mit uns ab und wir schwebten entlang der Kante des Coronet Peak. Ein unbeschreibliches Gefühl und bei dem Wetter mit einem unendlich weiten Blick in die Landschaft. Im Vergleich zum Fallschirmsprung allerdings wesentlich entspannter und mit mehr Zeit um die Aussicht zu genießen 😉

Zurück in Queenstown durfte eine Fahrt mit der Seilbahn“Skyline Gondola“ auf keinen Fall fehlen. Schließlich freut sich Jessy auch immer sehr über Gondelfahrten. Von hier oben hatten wir einen beeindrucken Blick auf Queenstown und die kleine Halbinsel, die den Garten beherbergt. Eine kleine Wanderung zum Absprungpunkt der Paraglider durfte natürlich nicht fehlen, schließlich hoben wir dort einen Cache.

Ein kleiner Ausflug nach Arrowtown, in die ehemalige Goldgräberstadt, war Pflicht und mit 25 Minuten Fahrzeit auch recht nah dran. Zunächst starteten wir einen ausgiebigen Spaziergang entlang des Arrow Rivers, der ebenfalls als Drehort für HDR dient. Hier konnten wir das erste Rehntier unserer Reise sehen, ein verkleidetes Pferd welches wohl für den Kindergeburtstag umgestaltet wurde 😉

Kurz vor der Brücke, um auf der anderen Seite den Weg wieder zurück zu laufen entschieden wir uns für die spannendere Variante und querten den Fluss selbst. Das eiskalte Wasser war sehr erfrischend und glücklicherweise ist auch keiner hinein gefallen 🙂

Nachdem wir die Strapazen der Flussquerung hinter uns liesen, flanierten wir noch ein wenig durch die Stadt. Viele alte Gebäude aus der Glanzzeit sind vorhanden und wurden wieder aufwendig restauriert. Neben einem Museum gibt es natürlich zahlreiche Souvenirshops, Cafés, Restaurants, etc.

Arrow River Arrowtown Neuseeland
Arrow River Arrowtown Neuseeland

Das Abendprogramm war bereits verplant und es stand der letzte Teil „Der Hobbit – The Battle of the Five Armies“ im Plan. Zuvor machten wir uns auf der Suche nach dem Abendessen. Thomas war so begeistert von den Burritos am Vortag, dass er, für Ihn typisch, den gleichen Burrito bei Caribe Latin Kitchen orderte. Wir hatten uns fest für Fergburger, dem scheinbar besten Burgerladen Queenstown entschieden. Dort angelangt gab es, wie am Vorabend, eine Mega lange Warteschlange. Während des Anstehens wurden sogar kleine Pommes-Tüten verteilt, um die Wartezeit erträglicher zu gestalten. Wir bekamen etwas später allerdings die Information, dass die Wartezeit zwischen 30-40 Minuten beträgt und einige Zutaten bereits aus sind. So entschieden wir uns für Devils Burger 3 Straßen weiter. Jessy und ich bestellten den „Death by Pork“ und wurden nicht enttäuscht. Ein absolut leckerer Riesenburger.

Ab ins Kino oder zum Anstehen. Für die Kinos gilt hier anscheinend „First come, first serve“ da es keine Sitzplatzreservierung gibt. Wir waren zum Glück früh genug dort und recht weit vorne. Der Saal war eine echte Überraschung. Eher ein großes Wohnzimmer mit Plätzen für ca. 100 Leute… 3D gabs aber 😉 Vor dem eigentlichem Filmstart gab es einen Vorfilm, in dem sich die Schauspieler, der Regisseur und viele weitere bei den Neuseeländern für die Unterstützung dankten. Echt klasse gemacht.

Zum Film… schreib ich nichts, außer dass wir in einer Szene Lupinen sahen und die Blühen hier ebenfalls gerade, ein tolles Gefühl.

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