Wandern und anschliessendes Bauchaneinanderreiben

Raus aus den Federn und hinein in die Wanderschuhe. Unser Tagesziel war die Erkundung der Halbinsel Otago Peninsula vor Dunedin. Hier wollten wir die zahlreichen Tierarten, Seelöwen, Königsalbatrosse, Pinguine und natürlich zahlreiche Schafe in freier Wildbahn beobachten. Das Wetter war bei unserem Start noch ziemlich stark bewölkt aber zum Glück trocken.

Der erste Halt fand am Sandfly Beaches statt. Glücklicherweise war der Name nicht Programm, so dass wir ohne Sandfly Stiche die Erkdungung der traumhaften Strandbucht überleben konnten. Diese Strandabschnitt ist bekannt für seine Pinguin-Besuche, die allerdings nur am frühen Abend an Land kommen. Wir konnten bei unserem Strandgang einige Seelöwen beobachten. Auf einen ist Nadine fast drauf getreten, da Sie ihn fälschlicherweise für einen Felsen hielt.

Seelöwen am Sandfly Beach
Seelöwen am Sandfly Beach

Unser nächster Stopp führte zu einem schönen Aussichtspunkt von dem wir einen schönen Blick auf die Küste der Halbinsel hatten. Zum nächsten Küstenabschnitt gelangten wir allerdings nicht ganz, da nach ca. 3/4-Wegstrecke die Straße, mit dem Hinweis Privatgelände, gesperrt war kehrten wir wieder um. Wir fanden zwei Schafe die sich außerhalb ihres Zaunes befanden. Jessy legte sogleich eine Schafjagd ein, allerdings reichte das aussteigen aus dem Auto bereits, um die Tiere in die Flucht zu schlagen.

Wir erreichten das Royal Albatross Center, welches die weltweit einzige Kolonie von Köngisalbatrossen auf dem Festland beheimatet. Jessy war so beeindruckend von den Tieren, dass wir uns zu einer geführten Tour durch das Center entschloßen um auch die Brütplätze sehen zu können. Auf dem Weg zu Aussichtspunkt konnten wir auch den Nistplatz eines Gelbaugenpinguins besichtigen. Der wurde scheinbar versehentlich von seinen Eltern, direkt am Weg unter einem Fels eingerichtet. in der Aussichtshütte angekommen, konnten wir einige Albatrosse beim Nisten beobachten und einige die versuchten auf dem Abschnitt zu landen. Waren sehr eindrucksvolle Momente so Nah dran an den Albatrossen.

Auf dem Rückweg von der nächsten Strandwanderung machten wir noch einen Abstecher auf die Pyramidenkegel, welches uralte Vulkanspitzen waren. Von hier hatten wir nochmal einen tollen Ausblick.

Nachdem wir die Halbinsel ordentlich bewandert hatten und die Zeit uns so davon lief, entschlossen wir uns dazu, den Rückweg anzutreten. In Dunedin angelangt, gab es eine kurze Pause ehe wir zum Abendessen aufbrachen. Diesmal statt Velvet Burger auf dem Plan, da wir hierzu bereits einiges. Positives, gelesen hatten.

Es war eher ein kleiner Burgerladen mit wenig Sitzplätzen, aber um die Zeit (19:00 Uhr) war die Innenstadt wie ausgestorben und die meisten Kaffees und Geschäfte bereits geschlossen. Neben den Burgern gab es hier endlich auch Kumara Fries (Pommes aus Süßkartoffeln), die wir natürlich sofort bestellten. Kurze Zeit später kamen auch die bestellten Burger und die waren sehr lecker, groß und absolut empfehlenswert.

Nachdem wir uns mit den Burgern gestärkt hatten, rieben wir unsere Bäuche auf der Straße aneinander und gingen danach zufrieden ins Hostel zurück 😉

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