Wanderungen am Lake Tekapo

Wanderungen am Lake Tekapo

Soeben ging die letzte Nacht in Christchurch zu Ende und somit stand der Beginn unserer Rundtour über die Südinsel auf dem Programm. Alle Klamotten ins Auto gepackt und ab ging die Post Richtung Lake Tekapo.

Aus Christchurch hinaus wählten wir den Inland Scenic View Drive (72) die entlang des Alpenvorlandes zum Lake Tekapo führt. Ein paar Kilometer weiter sahen wir bereits schon die Ausläufer vom Mount Cook und konnten einige tolle Panorama Bilder knipsen. Den ersten längeren Fotoshop legten wir der Brücke über den Rakaia River ein. Die Farbe des Wassers war Eisblau. Das Eisblaue Wasser welches sich seinen Weg durch die Landschaft bahnt, sah schon beeindruckend aus. Die Farbe hängt mit dem Gletscher zusammen und entsteht durch gemahlene Gesteine, die im Wasser enthalten sind.

Ein wenig später legten wir unsere erste Kaffeepause ein und ich konnte nun auch mein erstes Stück Carrot Cake genießen. Dazu traumhaftes Wetter und die Energiezellen waren kurze Zeit später wieder vollständig geladen. Nebenbei ließ uns Nadine an einem genialen Gedanken teilhaben: „Ich hab so einen fetten Hintern, aber zum Sitzen ist der echt ungeeignet“ 🙂

Den Stopp nutzte Jessy für einen Fahrerwechsel und nun dürfte auch Thomas mal sein fahrerisches Können unter Beweis stellen. Mit ein paar Erinnerungen klappte es mit dem Einhalten der korrekten Seite schon ganz gut. Da Blink- und Wischhebel hier bei den meisten Fahrzeugen vertauscht sind, hatte Thomas es nicht so mit Anzeigen der Abbiegerichtung und konzentrierte sich mehr auf eine saubere Windschutzscheibe 😉

Ca. 2h später erreichten wir Lake Tekapo. Wir stoppten in der Nähe der Kirche des guten Hirten (Church of the good Shepard) und hatten einen fantastischen Blick auf den See und konnten dabei noch ein Bild von der beliebtesten Trauungskirche Neuseelands machen. Zu diesem Zeitpunkt fand gerade wieder eine Trauung statt. Da derzeit auch die Lupinen blühen, waren tolle Fotos im Nu gemacht.

Wir checkten in der Lakefront BackpackersLodge ein. Unsere Zimmer bestanden aus einem Container in der Größe einer kleinen Garage.

Unseren Klamotten entledigt starteten wir die Wanderung auf den Mount John um vom Observatorium einen Rundumblick über den See und in die Alpen zu erhaschen. Nachdem wir den bewaldeten Teil verließen konnten wir uns von Fotomotiven kaum retten. Auf dem Gelände des Observatoriums liegt das Asto Kaffee, welches mit Panaroma Fenstern und Touristenfreundlichen Preisen lockt. Hier gab es einen genialen Cappuchino und einen sehr köstlichen Carrot Cake und von hier aus konnten wir einen grandiosen Rundumblick genießen. Wer die ganzen Bilder nur sortieren möchte, die wir bisher bereits gemacht haben, bleibt ein Rätsel 😉

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