Viva Las Vegas

Nachdem wir am frühen morgen, bei perfektem Wetter, noch einige Aussichtspunkte im Bryce Canyon besuchten, fuhren wir von hier direkt nach Las Vegas. Nach etwa 4h befanden wir uns mitten im nächsten Verkehrschaos und kämpten uns durch bis zu unserem Hotel, dem Wyndham Ressort. Check-In war erst ab 16 Uhr, wir waren 2h zu früh. Auch hier konnten wir erneut feststellen, dass die freundlichen Amerikaner Ihre Regeln sehr genau nehmen. Nachdem wir alle Formalitäten erledigt hatten, sollten wir einen Anruf erhalten, sobald ein Zimmer bereit wäre. Der Anruf erfolgte pünktlich um 16 Uhr 😉
In der Zwischenzeit erkundeten wir zunächst den nahegelegenen Las Vegas Boulevard und schauten uns bei „Ticksfortonight“ nach günstigen Tickets für eine der zahlreichen Abendshows an. Wirsicherten uns Tickets für Zarkhana für den nächsten Abend.
Nach einem kurzem Zwischenstopp und Zimmercheck stürzten wir uns direkt ins Nachtleben. Zuncähst stärkten wir uns im ChinChin, einem Chinesen. Leider war die Wahl nicht die beste, obwohl das Restaurant zahlreiche gute Bewertungen hatte, kamen die Essen getrennt, weil die Küche es nicht hinbekommen hatte und es war schon eine ziemlich schnelle Abfertigung.

Las Vegas Boulevard

Im MGM Grand brachten wir zunächst einige Dollar in den Automaten unter, ehe wir ins Monte Carlo wechselten. Hier wollten wir doch mal schauen, was der Black Jack Tisch so hergibt. Nachdem Jessy ein paar Coins organisierte und sich recht unsicher am Tisch niederliess, zeigte ihr die Freundliche Geberin erstmal die notwendigen Handgesten, da diese natürlich KAmeraüberwacht sind. Schon ging es los und Jessy erhielt direkt 2 mal hintereinander einen Black Jack. Unfassbar. Der Tisch war am Feiern, schaute aber auch ziemlich unglücklich. Die nächsten Male, waren die KArten dann Abwechslungsreicher, doch Jessy wollte nicht so viel von Ihrem Gewinn preisgeben und stieg schnell wieder aus 😉
Nadine tobte sich derweil an den Mini Automaten aus und hatte dort durch aus auch eine kleine Glückssträhne.
Das Nachtleben ging schon recht lang, so das wir am nächsten Tag etwas Mühe hatten, das Bett zur gewohnt frühen Zeit zu verlassen. Etwas später rafften wir uns doch auf und durften uns über ein sehr leckeres Frühstück freuen, welches Jessy mal eben zauberte. Shopping im Outlet statt auf dem Plan.
Die Zeit rannte und durch den späten Tagesstart und die Zielzeit des Abendlichen Showbeginns mussten wir uns ein wenig beeilen, um die Beute im Hotel unterzubringen und uns Frisch zu machen. Für das Abendessen nutzten wir dies mal die Möglichkeiten, die uns das riesige Zimmer im Wyndham bot und so gab es endlich mal Spaghetti Bolognese.
Das Showprogramm von Zarkhana war teilweise beeindruckend anzuschauen, doch hatte ich mir mehr Akrobatische Einlagen gewünscht. Die Akrobatischen Einlagen der 90-minütigen Show waren toll anzuschauen. Doch die Bühnenumbauten nahmen viel Zeit in Anspruch die mit kleinen Clowneinlangen überbrückt wurden, diese waren zwar Lustig anzusehen, nahmen aber viel zu viel Raum ein und verkürzten die eigentliche Akrobatik-Show erheblich. Nachdem was wir gelesen hatten, wäre O oder Ka wohl die bessere Wahl gewesen.
Da die anschließende Tour durch die Casinos sicherlich viel Konzentration fordert, um nicht ganz ärmlich die Heimreise anzutreten, entschieden wir uns für eine Stärkung bei der Cheesecake Factory. Diese lag gerade Richtig im Caesars Palace, sicherlich eines der beeindruckensten Casinos auf dem Las Vegas Boulevard. Der Weg dorthin führte durch die Casino- und Shopping-Welt und wir konnten uns an der glamoröusen Architektur mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten erfreuen. Vor unserem Ziel lag noch ein Apple-Shop den Jessy zielorientiert für einen Preischeck ansteuerte. Die Cheesecake Factory konnte erst nach einer halbstündigen Wartezeit betreten werden, die Zeit nutzten wir, um die Shoppingmeile weiter zu erkunden und auch den Casinobereich genauer zu betrachten.
In der Cheesecake Factory wurden wir von der riesiegen Karte, die neben einer Vielzahl unterschiedlicher Käsekuchenvariationen auch zahlreiche Menüs zu bieten hatte, überrascht. Die Portionen waren riesig und wir ärgerten uns ein wenig, dass unserer gestriger Weg nicht direkt hier her geführt hatte, aber wer hätte das ahnen können? Die Käsekuchen zergingen auf der Zunge und waren sehr lecker und ein erneuter Besuch war bereits gewiss.
Da die Urlaubskasse sich dem Ende neigte, hofften wir nun auf den großen Gewinn im Caesars Palace. Doch an den Black Jack Tischen war der Mindesteinsatz, aufgrund des Wochenendes, um das dreifache gestiegen. Unsere Einsätze und unser Risikobereitschaft waren zu gering, als das wir das in Kauf nahmen und so blieben wir doch noch einige Zeit bei den Automaten. Die Black Jack Automaten waren allerdings keine Alternative und die Häufigkeit des Black Jacks beim Computer war zumindest auffällig;-)
Die Zeit verging im Flug und unsere gesetztes Limit rinn und ebenfalls durch die Finger, so das wir uns zu später Stunde mit einem tollen Eindruck und einer geringeren Urlaubskasse auf dem Heimweg machten.
Schließlich war die Weckzeit am nächsten Tag bereits durch eine lange Fahrzeit vorgegeben.

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