Monument Valley

Die Nacht verbrachten wir im beschaulichen Ort Mexican Hat, benannt nach einer Felsformation die nach einem Mexikanischen Sombrero mit Hut aussieht. In dem Ort gab es 3 Motels, 1 Tankstelle und einen Schwenkgrill in dem es weit und breit die besten Steaks gab, wie uns von einem Biker berichtet wurde, der extra deswegen einen riesigen Umweg fährt. Wir überzeugten uns selbst davon und waren von den Schwenkqualitäten des Grillmeisters begeistert, der die Steaks auf offener Flamme zubereitete. Was uns an dem Ort noch auffiel, war der State Trooper, der hier einen nach den anderen rauszogund die ganze Zeit Geschwindigkeitskontrollen durchführte. Wir kamen zum Glück drum herum. Scheinen ja doch sehr Vorschriftsmäßig zu fahren 😉
Am frühen Morgen konnten wir zahlreiche Regenfälle am Horizont beobachten, obwohl eigentlich sonniges Wetter angekündigt war. Eine kurze Denkpause legten wir an der Einfahrt zum Monument Valley National Park ein, entschieden uns aber doch hineinzufahren. Die geteerte Straße war schnell vorbei und es ging weiter auf einer staubigen, mit Steinen gesprickten Piste durch den National PArk. Die Fahrt hinab ins Tal war eigentlich nur mit SUV zu bewerkstelligen, die eine halbwegs akzeptable Bodenfreiheit besassen. Trotzdem konnten wir einige Sportwagen und PKWs beobachten, die Ihr Güclk ebenfalls versuchten, nicht ohne zahlreiche Aufsetzer.
Die Felsformationen lagen in einem Indianergebiet und an zahlreichen Fotostellen gab es Verkaufsstände. Bei der Fahrt boten sich einige tolle Landschaftsaufnahmen, leider wäre sonniges Wetter bestimmt noch besser gewesen.

Monument Valley
Monument Valley

Wir brauchten ca. 5h mit dem Auto und zahlreichen Fotopausen, um den Park zu durchqueren. Im Park selbst gibt es keine Wanderwege, aber die Möglichkeit sich ein PFerd zu mieten und damit einen Ausritt zu machen und die Landchaft zu bewundern, in der einige Filme gedreht wurden.
Nach dem Parkaufenthalt ging es zurück nach Mexican Hat und von dort weiter nach Montecello bei einer Kaffeepause entschieden wir uns die Etappe nach Moab vorzuziehen und direkt weiter zu fahren. Die Temperaturen sanken bei der Fahrt aut unter 10°C und das Wetter verschlechterte sich ebenfalls. In Moab angekommen, begann die Suche nach einem Motel. Wie wir vom Biker erfahren haben, sind wir genau zu der Woche des Jeep Festivals hier angekommen und so waren im Ort ca. 70% der Fahrzeuge Jeeps. Dementsprechend sah auch die Motelauslastung und deren Preise aus. Wir fanden noch einen akzeptable Unterkunft im Bowen Hotel, es war allerdings schon recht spät. Auf dem Weg von Mexikan Hat nach Moab haben wir unbemerkt die Zeitzone gewechselt 😉

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