Die BIG Five an einem Tag

Unglaublich, aber wahr. Bereits an einem Tag konnten wir die sogenannten Big Five (Elefanten, Nashörner, Leoparden, Löwen und Büffel) sehen, dabei 4 innerhalb von 3h. Aber der Reihe nach. Heut war bereits der letzte Tag im Olifants Camp. Nach dem letzten Frühstück mit Traumhaften Panoramablick sollte unserer Weg nun in das ca. 175km entfernte Lower Sabie Camp führen. Auf den ersten Kilometern hatten wir bereits tolle Tierportraits, aufgrund der zahlreichen Elefanten, Giraffen, Zebras und Warzenschweine. Bis zu unserem Zwischenstopp in Satara konnten wir regelmäßig Tiere sehen und dabei haben wir auch einige Büffel und Streifengnus. In Satara machten wir eine kurze Pause und fuhren dann weiter Richtung Süden. Kurz vor Tshokwane (kleine Raststätte) sahen wir eine große, parkende Autokolonne auf der Straße stehen. Gut das man bei zahlreichen Autos, immer gleich Bescheid weiß, dass es etwas Interessantes zu beobachten gibt. Zahlreiche Geier waren direkt zu sehen, aber das eigentlich Interessante Tier blieb von uns zunächst unentdeckt. Wir hielten auch eher nach Geparden Ausschau und schauten zu wenig auf dem Boden. Doch auf einmal erhob sich was vom Boden und das waren Löwen. Die ersten Löwen die wir sehen durften, doch leider machten diese sich auf dem Weg in die Savanne abseits der Straße.  Nach unserer kleinen Pause an der Raststätte wollten wir nun direkt weiter zum Camp fahren.

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Mitten durch die Steppe war weit und breit auf einmal nichts mehr von Tieren zu sehen und wir hofften unser Ziel bald zu erreichen. Ein paar Kilometer weiter sahen wir einzelne Elefanten und durch die Steppe streifen. Etwa 7km vom Camp entfernt sahen wir eine riesige Autokolonne auf der Straße neben einem Baum parken. Man soll es nicht glauben, aber wir kamen gerade rechtzeitig um zu beobachten, wie ein Gepard seine Beute (ein Impala) in den Baum hievte und anfing dieses zu fressen. Wir konnten das ganze Schauspiel für ca 2h beobachten. Vom ausweiden angefangen bis zum satt fressen und vollgefressen vom Baum runterklettern. Was waren wir Happy.

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Der Gepard war bestimmt bezahlt, sich genau den Baum am Straßenrand auszusuchen und dort sein Opfer hoch zu schleppen und zu zerlegen. Nach dem der Gepard sich satt gefressen hat, verlies dieser sichtlich überfressen und träge den Baum und suchte sich ein Plätzchen zum Schlafen.

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Wir versuchten derweil das Autoknäul in dem wir standen zu lösen und unseren Weg weiter Richtung Camp fortzusetzen.  Doch weit kamen wir nicht. Bereits 1km weiter standen die nächsten Autos am Rand und wir stellten uns dazu. Nun lag ein Löwe ca. 2m von der Straße entfernt im Gras und schlief.

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Das kann einfach nicht normal sein, nur 2m von der Straße entfernt…  Wir setzten unsere Reise fort, doch blitzte etwas Großes durch das Gestrüpp und wir stoppten und schauten noch mal genau nach. Es war ein Spitzmaulnashorn welches am Futtern war. Etwas später kamen wir im Camp an und waren total erledigt. Aber unglaublich zufrieden in so kurzer Zeit so viele Tiere zu sehen. Wobei der Leopard beim Fressen schon sicherlich ein einmaliges Highlight gewesen ist. Aber auch der Löwe, der 2m Neben der Straße liegt und schläft und dabei die Pfote vor sein Gesicht hält. So was in der Natur zu sehen, ist schon ziemlich klasse. Und wir freuen uns bereits auf dem morgigen Tag im Krügerpark

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