Blyde River Canyon

Das Frühstück im Hippo Hollow Estate ist sehr lecker und typisch Englisch. Aber ein frisch, vor den eigenen Augen, zubereitetes Omelett ist schon was Feines. Mit dem Blick von der Terrasse aus den Fluss fing der Tag schon sehr gut an.
Bereits um 09:00 Uhr verließen wir Hazy View zu unserer Rundtour um den Blyde River Canyon. Zunächst mit einem Stopp an den Mac Mac Pools und danach den zugehörigem Wasserfall. Von dort aus ging es direkt weiter nach Graskop, wo wir eine kleine Eispause einlegten. Etwas nach dem Mittag erreichten wir den Aussichtspunkt Gods Window. Das dies einer der touristischen Anziehungspunkte ist, merkte man gleich an dem überfüllten Parklplatz und den Menschemassen die sich ihren Weg zum Aussichtspunkt bahnten. Allerdings konnte man ein paar Minuten weiter auch einige tolle Fotos ohne Gedränge machen 😉
Unser weitere Weg führte noch zu einem kurzen Stopp am Bourke`s Lock Potholes, der Zusammenschluss zweier Flüsse, ehe wir weiter zu den Three Rondavels fuhren. Wir kamen dort ziemlich spät gegen 16:00 Uhr an, was gleichzeitig ein tolles Licht auf die drei Rundfelsen warf und für klasse Bilder sorgte. Den anschließenden letzten Zielpunkt Worlds End haben wir aber leider verpasst und scheinen daran vorbei gefahren. Eigentlich wollten wir uns auf dem Rückweg noch die Panoramaroute anschauen, doch dies war in der Zeit nicht mehr möglich. Bereits beim Beginn der Dämmerung machten wir uns auf den Rückweg.
Bisher waren immer nur wenige Autos auf dem Weg, aber mit der Dämmerung schien auf einmal die Rush Hour auszubrechen. Zahlreiche Menschen standen ab Straßenrand und wollten per Anhalter mit oder warteten auf eines der Taxibullis, die zahlreich unterwegs waren. Auch die Fahrweise war sehr rasant. Es wurde überholt, egal ob Platz vorhanden war oder nicht. Zahlreiche Autos waren gänzlich ohne Licht unterwegs und fast gar nicht mehr zu sehen. Außerdem schienen unsere Scheinwerfer nur auf den Straßenrand ausgerichtet zu sein um die Menschen besser zu sehen, dafür haben wir aber sehr wenig von der Straße sehen können. Einige Unfälle sahen wir auf dem Rückweg ebenfalls, was bei der Fahrweise wohl kein Wunder ist. Ca. 2h später erreichten wir wieder Hazy View wo wir im ca. 3 Autominuten entfernten Kuka`s Inn ein leckeres und günstiges Abendessen hatten. Allerdings war dies für Jessy wohl zum Weinen. Sie hatte Chicken Curry bestellt und das machte seinem Namen auch alle Ehre.

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