Baden und Schnorcheln mit Haien

So ist es denn nun, sitze gerade im Aussenbereich des Hotels und schreibe den Anfang diesen Artikels, keine Bange, es wird nicht der letzte sein, es gibt noch so einige Artikel die fehlen (irgendwo in den weiten meines Handys verschollen) und einige, dich ich gern noch schreiben moechte, also ein paar Tage wirds noch Lesestoff geben…
Aber kommen wir doch erstmal zu unserem letzten und mit einer der schoensten Urlaubstage, die wir in Suedamerika verbringen durften. Wieder einer dieser Fruehaufsteher Tage und so sassen wir bereits gegen 07:00 bereits am Fruehstueckstsich. Urlaub sieht ja eigentlich anders aus, aber was will ich mich beschweren 🙂
Diesmal relativ puenktlich kam dann auch der Bus, der uns zu unserer Tour abholte und so fuehren wir erstmal wieder quer ueber Santa Cruz zu dem Anleger, an dem wir am ersten Tag ankamen. Dort gleich ab auf eine, diesmal, sehr schoene Yacht und langsam auf nach Seymour, welches eine sehr kleine Insel vor Baltra ist.
Auf der Yacht sassen wir dann oben und hatten eine tolle Aussicht und lernten auch gleich noch ein Paaerchen aus Bremen kennen, die wegen ihrer Tochter, hier in Equador Urlaub machen. Die Fahrt war schon super, wir tuckerten sehr langsam auf dem ruhigen Meer Richtung Seymour und konnten so die Aussicht, bei herrlichem Sonnenschein, richtig geniessen.
Nach ca. 90min erreichten wir die Insel und man koennte sagen, es handelte sich um eine Vogelinsel. Völlig ungestoert von Menschen hat sich hier ein Paradies für Voegel, Seerobben und Echsen entwickelt. Vor allem aber Voegel konnte man an den vielen kleinen Baeumen und in der Luft sehr häufig beobachten. Hinein ins Beibott und ab auf die Insel, auf der wir uns ca 2h zur Beobachtung und Erkundung aufhielten. Man merkte gleich, dass die Sonne diese Insel, aufgrund der Vzlkansteine, mächtig aufheizte. So hatten wir real knapp 30`C, gefuelht über 40`C. Während wir unsere Erkundung machten kinnten wir Voegel beim Brueten, Schlafen und richtig cool, beim Balzen beobachten.
Nach einiger Zeit machten wir uns in Richtung Küste auf den Weg und sahen dort zahlreiche Robben, die sich auf den schwarzen Felsen, sonnten. Eine ganz verrueckte war dabei, die machte andauernd solche Verregungen, wie Sid beim einschlafen in Ice Age;-)
Während wir die Robbe beobachten, schlich sich neben uns eine total suesse Babyrobbe Richtubg Meer. Echt knuffig.
Aber auch hier ging die Zeit recht schnell um und wir machten uns auf dem Rueckweg zum Boot, allerdings war es auch gut, trotz Sunblocker (50) sah man ansätze für einen Sonnenbrand. Was für eine Hitze und knallende Sonne.
Auf dem Boot angelangt, konnten wir durch das klare Wasser, einige Haie von bis zu 3m laengrle beobachten. Total cool.
Unser Boot begann die Fahrt zu unserem Schnorchelziel. Waehrenddessen hab es Mittag auf der Yacht hinten. Fisch mit Reis und leckerem Gemüse. Den Fisch hat der Koch während der 1. Tour unter vielen Zuschauern (Voegel und Pelikane) zubereitet. Die Zuschauer hoffend natürlich auf Verschnitt und behielten recht. Cool war eib Pelikan der sich einfach hinten aufs Beiboot setzte und von dort alles im Blick behielt und als ein Stück raussegelte, erkaempfte er es sich ganz locker und die Voegel gingen leer aus.
Das Essen war auf jeden Fall super! Nach dem Mittag hatten wir noch einige Minuten Zeit für eine Siesta, ehe wir den Strand erreichten.
Wieder rueber mit dem Beiboot und dabei die Schorchelausruestung. Erster akt am Strand, war ein Besuch bei der dahinter liegenden Flamingobucht. Wie bestellt, stand dort genau ein Flamingo bereit. Dieser war bereits am Vortag dort, schon sehr merkwürdig 🙂
Danach Klamotten vom Leib und rein ins kühle Nass, dabei natürlich nicht die Schnorchelausrüstung vergessen. Kaum waren wir am Schnorcheln durften wir auch schon beobachten, dass diese Schnorcheltour wesentlich besser war als die am Vortag. Es war eine wesentlich beeindruckendere Wasserwelt zu beobachten. Und zu allem Überfluss kreuzte unser Sichtwelt regelmässig ein ca. 2m Hai auf der Jagd. Jessy dachte, dass der zu beschäftigt sei, als sie war zu nehmen. So endete, nach mehrmaligen Wechsel, unsere Schnorcheltour und wir hatten noch einige Strandminuten bevor unser Beiboot uns wieder zu unserer schönen Yacht brachte, die uns wiederrum in einem langsamen, Geniessertempo zurück zum Anleger brachte. Von dort aus, ging es leider wieder im Bus zurück nach Puerto Ayora. In unserem Hotel angelangt, entspannten wir uns einen kurzen Moment, ehe es zu unserem letzten Abendrundgang durch die Stadt ging.
Eine der Anlaufstellen war natuerlich der Fischmarkt wo immer noch Betrieb herrschte und eine Robbe weiterhin auf Fischfang war. Langsam Richtung Hafen und dort verhaarten wir noch ein wenig, bevor wir uns ein Wassertaxi schnappten und mit diesem zum Angermeyers Point rüber setzten. Dort erwartete uns ein wirklich leckeres Abendessen bei einem tollen Ausblick aufs Meer auf der Aussenterrasse.
Eine Karte gab uns eine kleine Auswahl aus einem 4-Gänge-Menü und wir konnten uns nicht erwehren, als Vorspeise Carppachio (roher Fisch mariniert) zu essen.
Als die Vorspeise kam, waren wir einfach nur überrascht wie lecker diese zubereitet war und in dieser Zitronen-Melissen-Marinade, einfach hervorragend. Aber auch die weiteren Speisen, waren wirklich aller erste Sahne und den Abschluss bildete ein Stück Kuchen (Schokolade und Käse).
Nach dem wir langsam die super leckeren Speisen zu uns genommen hatten und uns langsam leider auch bewusst wurde, dass dies das letzte Abendessen im Urlaub war, schauten wir noch ein wenig in den tollen Sternenhimmel über uns, ehe wir uns wieder in ein Wassertaxi setzten und mit diesem zurück fuhren.
Einen Abschiedskaffee könnten wir uns gern in dem Laden, in dem wir schon am Vorabend gespeist hatten. So konnten wir noch ein wenig das treiben im Ort beobachten und uns langsam von dieser tollen Insel verabschieden.

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