Nazca Linien aus der Vogelperspektive

Nachdem wir heut sehr frueh das Bett verlassen haben, so gegen 05:30 Uhr ging es auch gleich mit dem Bus weiter Richtung Nazca. Auf unserem Weg ueber die Panamerica, mussten wir einen Canyon bezwingen, allerdings belohnte uns dieser auch mit einer herrlichen Aussicht auf Nazca. Interessant waren die LKWs die sich diesen Canyon hochquaelten… Die Zugmaschinen haben hier uebrigens 2 angetriebene Achsen, dies aber nur am Rande.

Busstrecke Ica Nazca[maptype=G_HYBRID_MAP;gpxview=all; gpxcolor=red;gpxcheckpointinterval=5;overviewmapcontrol;align=center;width=550;height=300]

Nachdem wir wie die Lemminge oder auch Japaner unsere Fotos geschossen haben machten wir vor Naszca halt, beim Museum von einer Deutschen Forscherin, die ihr Leben den Naszca Linien gewidmet hat, mit 25 Jahren zog sie nach Peru und verbrachte ihr Leben mit der Erforschung der Linien. Leider konnte sie nicht herausfinden, wofuer die Naszca-Kultur diese Linien gezeichnet haben. Nach Iherer Meinung war es ein Kalender. Aber dieser Mythos konnte bis heute nicht geklaert werden. Kurze Zeit spaeter erreichten wir Nazca, hier fuhren wir erstmal ab von der Panamerica und ueber einen Feldweg (so wuerde ich es nennen) zu einem sehr alten Grabstaette, die mehr als 1000 Jahre alt war. Ein Guide zeigte uns diese Ausgrabungsstaette, auf der nur Frauen beerdigt wurden. Die Reste waren sehr gut erhalten, bei manchen konnte man sogar noch das Haar sehen. Es waren schon beeindruckende Bilder zugleich aber auch gruesselig. Etwas ausfuehrlicher werde ich hier spaeter darueber berichten.

Nach der schaurigen Besichtigung machten wir uns auf dem Weg zum Flughafen. Dort wurden wir schon erwartet und startet mit einer Propellermaschine und maximal zu 6. unseren 40. minuetigen Ueberflug ueber die Nazca-Linien. super Spannend. Es war teilweise aber schwierig aus der Luft die einzelnen Figuren anhand der duennen Linien zu erkenne, da diese ja inmitten einer vielzahl weitere Erdformationen verborgen waren. Unser Capitano gab sich aber alle Muehe uns zu zeigen, wo den nun die einzelnen Figuren zu erkennen sind. Dabei flogen wir immer fuer beide Seiten zweimalig drueber, so dass wir eine schoene Schiffsschaukel hatten, es ging im Flieger immer von REchts nach Links und wieder nach REchts und wieder nach Links usw. Dem ein oder anderem begab das garnciht so gut, aber im groessen und ganzen waren keine Verluste zu beklagen und so duerften wir noch eifrig weiter nach den Figuren suchen. Es gab uebrigens eine Vielzahl dieser, darunter z.B. ein Wahl, eine Spinne, ein Astronaut usw.

Nach 35 Minuten war der Flug leider wieder vorrueber und wir setzten sicher wieder auf dem Flughafen von Nazca auf.
Fahrt zum Friedhof von Nazca und der Flug über die Nazca Linien[maptype=G_HYBRID_MAP;gpxview=all; gpxcolor=red;gpxcheckpointinterval=5;overviewmapcontrol;align=center;width=550;height=300]

Von dort an ging es erstamal in die City und Essen fassen. Wieder konnte man sich an die reichlichen Teller und den guenstigen Preisen erfreuen. Ausserdem war es wieder richtig lecker und wie immer war Reis und Kartoffeln als Beilage auf den Tellern zu finden. Alles aber sehr lecker. Fuer mich gab es heut im PRinzip Huehnergeschnetzeltes mit Reis und einer leckeren Milden sahnechillisauce mit Kartoffeln 🙂 Jessica konnte dem auch nicht entsagen udn nahm das gleiche.

Da ja morgen unserer 12 Stuendige Tour nach Arequipa ansteht und auf dem weg dazwischen kaum was zu finden ist, werden wir diesmal ein Picknick machen. Allerdings mussten wir dafuer heut erstmal einkaufen. Dabei deckten wir uns auch mit reichlich Obst ein, welches extrem guenstig war. Da dies alles hier aus Peru stammt, kann man sich vielleicht vorstellen, wie lecker Frisch gepfluegte Mangos, Aepfel, Avocados und vieles mehr schmecken.

Lustig war, dass unsere Tourleiterin mehrmals sagte, dass wir hier in einem Hotel uebernachten werden, welches weit ausserhalb ist. Von diesem Hotel brauchte man 15 -20 Minuten in die Stadt. Nunja, mit unseren Einkauf machten wir uns auf dem Weg zum Bus und dort eingestiegen haben wir kaum richtig gesessen und waren schon am Hotel angekommen. Wir hielten dies erst fuer einen SCherz, aber es stellte sich heruas, dass dies wirklich unsere Unterkunft iwar. Nunja, beim Aussteigen stellten wir dann fest, dass der Weg vom Supermarkt zum Bus weiter war, als wenn wir direkt zum Hotel gegangen waeren 😉

Da wir aber Ausgangssperre bekommen haben, aufgrund sder Kirminalitaetsrate und weil es hier wohl doch leicht gefaehrlich ist, legten wir eine Poolparty ein. Und so trafen wir uns nach dem wir alle Klamotten auf den Zimmern untergebracht hatten wieder zusammen am Pool.

Und dort lassen wir gerade den Abend ausklingen, ehe es am fruehen morgen und diesmal noch frueher auf nach Arequipa geht. 700km und 12 Stunden Fahrt liegen vor uns, mit einer Schwimmpause im Pazifik bei 12-14 Grad.

Achja, beachtet auch die Homepage-Startseite dort sind immer die neuesten Twitter Eintraege drin, die kann man mal eben morgens beim Fruestueck verfassen, sehr praktisch 🙂

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