Bundaberg

Die 4 Tage Aufenthalt in Hervey Bay waren schon wieder zu Ende, so verschwanden wir direkt nach dem Aufstehen nochmal im Meer und schwammen einige Runden. Auf der restlichen Tour werden wir, wegen der netten Haustiere, nicht mehr soviel Gelegenheit haben ins Meer zu gehen. Oder wir schwimmen mit einigen Haustieren um die Wette, aber eine Begegnung mit einer Portugiesischen Galeere moechten wir doch vermeiden.
Ins Auto rein und ab nach Bundaberg, schliesslich warten hier hoffentlich schon die Schildkroeten auf uns. Die Fahrt war schnell vorbei, da es zur Abwechslung eine kurze Strecke mit 120km waren, die wir hinter uns brachten. Das Hostel hatten wir auch schnell gefunden und nach dem Check- Inn verschwanden wir wieder in der Stadt um mal zu schauen, was wir noch so anstellen. Das Wetter war eigentlich perfekt, bewoelkt, angenehme Temperaturen und sehr windig.
So blieben wir in einem Mini- Zoo stecken und machten uns danach weiter auf dem Weg zum Infocenter. Dorthin lagen allerdings mehrere Schuehlaeden auf dem Weg und wir hatten waehrend unseren Urlaubs schon so einige Schuhprobleme. Jessy`s Sandalen gaben ja bereits in Neuseeland den Geist auf und ich liess meine ja im Hostel in Taupo stehen. Nach unserer langen Suche gestern in Hervey Bay sprang ja nur ein paar fuer Jessy raus. Wir verschwanden mal wieder in einem Schuhladen und kauften direkt zwei Paar, nun haben wir auch endlich welche mit heller Sohle fuer die noch vor uns stehende Segeltour.
Beim naechsten Stop im Infocenter schauten wir erstmal so ein wenig nach Aktivitaeten und wurden auch direkt von einem freundlichen Renter belagert. Aus Hoefflichkeit fragten wir ihn nach Touren fuer die Bundaberg Brauerei (ich muss doch sehen, wo mein neuer Standarddrink hergestellt wird) und er sprudelte auch gleich los, griff zu den kleinen Flyern, zeigte wo was ist, zeigte uns auf der Karte wo wir die ganzen Standorte finden koenne usw. Die Tour gab es in drei Ausfuehrungen (Bronze, Silber und Gold), wobei er gleich von der Bronze- Tour abriet, da man dabei ja kaum was von der Brauerei sieht und man auch nichts zum Trinken bekommt 🙂
Er empfahl uns die Silberen oder, wenn man mehr probieren moechte, die Goldene. Voellig ueberflutet mit Infos der Brauerei verliessen wir das Info- Center wieder und brauchten erstmal nen Kaffee.
Kurze Zeit spaeter stand nur ein kleiner Einkauf auf dem Programm und es ging wieder zurueck ins Hostel. Die Brauerei- Tour werden wir morgen direkt nach dem Verlassen des Hostels in Angriff nehmen, muss ja auch noch Fragen, ob sie dass Ginger Beer auf Vorkasse nach Deutschland schicken, da muessen schon ein paar Pakete bei rueberkommen, damt sich unsere Poststelle wieder freut 🙂
Sind gerade im Hostel und machen uns noch ne Kleinigkeit zu essen, bevor es heut Abend zu unsere Schildkroeten- Tour geht. Wir hoffen sehr, dass wir auch eine Schildkroete zu Gesicht bekommen, garantieren kann das leider keiner. Aber die warten dort bestimmt schon auf uns, bis wir ankommen um dann ihre Eier zu legen. Wieviele Stunden wir da verbringen werden, weiss kein Mensch, bin mal gespannt wann wir im Bett landen, bevor wir uns morgen auf dem langen Weg nach Rockhampton machen, also bis dahin.
Da sind wir wieder zurueck von unserem Ausflug zu den Schildkroeten. Leider ist das ganze nicht so toll gelaufen, dass Hostel war unverschaemt teuer und man hatte eher den Eindruck wir werden ueber den Tisch gezogen. Zunaechst einmal hat das Hostel 30A$ pro Person fuer die Tour genommen. Die Veranstaltung an sich hat aber nur 8A$ gekostet, den Rest hat sich das Hostel wohl in die Tasche gesteckt, schade das wir das nicht eher wussten.
Bei der Veranstaltung waren diesmal ca. 200 Leute. Diese werden in Gruppen zu jeweils 50 Personen eingeteilt, max. sind 5 Gruppen an einem Abend moeglich. Zum Glueck waren wir in der ersten Gruppe und konnten somit auch als erste an den Strand, wenn denn eine Schildkroete da ist. In der ersten Gruppe sind die ersten 50 Leute die zuerst reserviert hatten.
Um 18 Uhr machten wir uns auf dem Weg zu dem Strand und den Rangern. Dort angekommen mussten wir erstmal die Tickets kaufen und dann hiess es warten. Am Vorabend ist die erste Schildkroete um 21:45 Uhr gesichtet worden. Nach ca. einer Stunde gab es auf der Rueckseite des Gebaeudes eine kleine Veranstaltung, bei der uber die Schildkroeten erzaehlt wurde, wie diese Rescue- Station hier gegruendet wurde usw. Waehrend der Veranstaltung beobachten Ranger den Strand auf Schildkroeten die aus dem Meer kommen oder Eier die Schluepfen. Kurze Zeit spaeter, nach beginn der Veranstaltung, duerfte die erste Gruppe zum Strand, da gerade wieder Schildkroeten schluepfen.
Kurz vorm Strand wurden wir noch einmal darauf hingewiesen am Strand ruhig zu sein, alle Lampen und Handy`s auszuschalten und noch ein paar Kleinigkeiten. Ein wichtiger Punkt war das Folgen des Rangers, sollte dieser eine Schildkroete sehen, wird er uns ein Stop- Zeichen geben und wir sollten dann bitte alle auf der Stelle anhalten. Sollten wir dies nicht tun und die Schildkroete sieht uns, wird sie wieder im Meer verschwinden und fuer uns waere die Show danach vorbei.
So begaben wir uns auf dem Strand zum Nest. Zunaechst mal waren fast alle Schildkroeten bereist geschluepft. Eine Rangerin grub das Nest aus und holte dabei noch eine Schildkroete hervor, die gerade dabei war sich selbst den Weg nach oben zu erkaempfen.
Sie war gerade mal 5cm lang und hatte noch ca. 100m bis zu Meer vor sich, dass arme kleine Dingen, kein Wunder das die auf dem Weg zum Meer haeufig gefressen werden.
Die Rangerin grub weiter, fand aber nur noch leere Eier. Waehrenddessen durften alle die kleine Schildkroete streicheln und sie versuchte mit ihren Schwimmbewegungen davon zu kommen, befand sich aber in der Luft. Ich sag ja, dass arme kleine Dingen. Kurze Zeit spaeter sollten sich die Gruppe am Strand aufstellen und einen 10 breiten Korridor zum Meer bilden. Diesen sollte die Schildkroete entlang laufen bis ins Meer. Nun bleibt natuerlich die Frage offen, warum wir zuerst ruhig sein sollten, waehrend wir nun mit den Taschenlampen rumwedeln, uns Unterhalten, Fotos machen usw… Da wird sich wohl erstmal keine Schildkroete mehr blicken lassen.
Insgesamt nahmen vier Mini- Schildkroeten den Korridor entlang ins Meer und verschwanden nach einiger Zeit in den weissen Wellen. Hoffentlich werden sie die erste Zeit ueberleben. Wir genossen den Augenblick der kurzen Ruhe ein wenig. Es war fast Vollmond und der ganze Strand und das Meer waren in ein sanftes Licht gehuehlt, so dass man alles gut sehen konnte und es einfach nur klasse war, hier noch ein wenig Zeit zu verbringen.
Kurze Zeit spaeter waren die entspannenden Momente vorbei und wir wurden wieder zurueck gefuehrt, es war auch schon das Ende der Tour. Eigentlich waren wir gekommen um eine grosse Schildkroete zu sehen, wie sie das Meer verlaesst und am Strand ihre Eier vergraebt, aber leider konnten wir das nicht mehr sehen, da die naechste Gruppe dran war und wir ja bereits Schildkroete gesehen hatten.
So kamen wir um 23:30 Uhr wieder im Hostel an und waren ein wenig von dem ganzen Unternehmen enttauescht. Aber wir durften einer Baby- Schildkroete bei den ersten Schritten zu schauen, dass war allerdings schon ein Erebnis.
Bleibt nur zu sagen, dass das Hostel zwar nett war, aber die Kueche mal wieder nicht die sauberste. Ausserdem war allein die Uebernachtung hier sehr teuer und das war nicht so schoen, genauso wieder Aufpreis fuer die Tour. Von uns gibts keine Empfehlung fuer das Hostel „Footprint“. Wenn man weiss, wann man in Bundaberg ist, kann man die Tour direkt selber buchen und je frueher man sie bucht, desto wahrscheinlicher ist man auch in der ersten Gruppe.

Bundaberg Ginger Beer und der Weg nach Rockhampton
In unserem vierer Zimmer wurde ich wir sehr unsanft von einer Bewohnerin geweckt, die sehr frueh aufgestanden ist und sich dann aufgefuehrt hat, als waere sie alleine im Zimmer. Immer schoen die Tasche mit lautem Reisverschluss auf und wieder zu, was die in ihrer Tasche gesucht hat, keinen Plan, auf jeden Fall war es echt nervig.
Nach einem schoenen Fruehstuck mit Ei, machten wir uns wieder auf den Weg. Letzter Stop in Bundaberg war natuerlich die Brauerei wo das geniale Ginger Beer hrekommt. Dorthin unterwegs fiel uns auf, dass wir die Lebensmittel im Hostel stehen lassen haben, aber macht nichts die koennen wir zurueck einsammeln. Da kamen wir auch schon an dem Gebaeude an, welches wie ein laengs aufgeschnittenes Fass aussieht. Direkt rein und dort machten wir erstmal eine kleinen Rundgang mit interaktiven Geraeten, wo einem gezeigt wird, wie das Bier gebraut wird, sich die Angestellten vorstellen usw. Am Ende schauten wir uns noch so eine kleine Auffuehrung an und da war der Rundgang auch schon vorbei und wir kamen zum wichtigsten Punkt, der Kostprobe 🙂
Nun hoffte ich natuerlich auf eine ganze Flasche Ginger Beer fuer mich allein, aber danach sah es zunaechst nicht aus. Sie stellte uns zwei keine Becher an und schenkte uns zunaechst ein wenig vom Lemon Lime Bitter ein, danach gabs noch eine weitere Sorte und wir kamen endlich zum Ginger Beer, aber sie tat auch davon nur ein wenig rein. Ich dachte schon, schade, dass war ja ne kleine Kostprobe und Ginger Beer gabs auch nur sehr wenig, aber sie hoerte garnicht auf immer wieder neue Sorten aus ihrem Kuehlschrank herauszuholen. Am Ende waren wir bei 10 verschiedenen Soft- Drinks aus der Brauerei, die alle mit natuerlichen Zutaten gemacht werden.
Jessy und ich hatten danach auch keinen Durst mehr 🙂
Darunter waren echt Interesannte Getranke, eines war mit Anis und schmeckte ein wenig nach Hustensaft, aber irgendwie Interesannt. Darunter war noch was mit Apfel und Pfirisch und noch so einiges mehr. Natuerlich haben wir uns noch einige Flaschen von den leckeren Sorten eingepackt und die gleich im Auto verstaunt, damit uns keiner diesen Schatz klaut! 😉
So sassen wir im Auto, aber ich wollte noch nicht fahren, wer weiss wann ich das naechste Mal hier bin… Also musste ich doch nochmal rein und die wirklich sehr wichtige Frage stellen „Koennt ihr das auch nach Deutschland schicken?“ Sie ueberlegte kurz und sagte, dass sie die Getraenke alle auch nach England exportieren, sah dann aber ein das dass vielleicht ein wenig weit weg waere fuer einen Einkauf. So sagte sie mir, dass sie sich was ueberlegen werden und ich solle meinen Namen und meine E-Mail- Adresse hinterlassen. Sie meinte, dass sie heute noch eine Info- Mail verschicken wird und wir den Rest dann per Mail klaeren. Super, ich bekomme das Zeug noch irgendwie zu mir nach Haus 🙂
Das war unser kurzer und hoffentlich erfolgreicher Aufenthalt in der Brauerei. Naechstes Tagesziel Rockhampton 325km und Jessy sitzt Ausnahmsweise am Steuer und versucht mit dem Linksverkehr und unserem 5m Schiff klar zu kommen.
Also, see you later.
Da waren wir nun auf dem Weg nach Rockhampton. Kurz vor Gladstone tauschten Jessy und ich und machten danach auch eine kurze Pause in Gladstone. Zurueck auf dem Highway 1 ging die Strasse schnur gerade aus, man koennte fast denken man waere in Amerika. Keine Menschenseele auf der Strasse und weit und breit einfach nichts.
Einige Zeit spaeter kam uns ein Roadtrain entgegen. Der LKW hatte bestand aus einer Zugmaschine und 3 Oelanhaengern, wovon einer so lang war, wie bei uns zwei Anhaenger… Er rauschte auch gemuetlich mit seinen 100 Sache an uns vorbei. Neben der Strecke fuhr ein Zug mit Kohlewaggons, der ewig lang war. Nachdem ich bis 30 Kohlewaggons gezaehlt hatte, musste ich zur Abwechslung wieder zur Strasse sehen (naja, vielleicht kann ich ja auch nicht weiter als bis 30 zaehlen 🙂 )
Nachdem wieder Normalitaet auf der Strasse eingekehrt war, fuehren wir in Kollone mit zwei anderen Fahrzeugen vor uns und davor ein LKW. Naja, warum erzaehle ich euch das, werdet ihr euch fragen, aber dazu komme ich gleich.
Waehrend Jessy gerade versuchte ein wenig schlaf zu finden, fuehr ich mit gutem Abstand hinter der Kollone hinterher. Auf einmal sah ich wie der Wagen mehrmals vor mir auf die bremse trat, dachte mir aber nichts dabei. Einen kurzen Moment spaeter kam uns ein Polizeiwagen entgegen und fuehr weiter. Meine Tachonadel war etwas ueber 100 eingestellt und der Tempomat funktionierte tadellos. Waehrend Jessy so versuchte einzuschlafen, beobachtete ich den Polizeiwagen im Rueckspiel und da sah ich es, er wendete… Aber warum tut er denn wenden? Mir wurde schon ein wenig mulmig, ich dachte mir aber noch nichts dabei und fuehr weiter, doch nach seinem Wendemanoever gingen auch schon die Blau- Roten- Lichter auf seinem Dach an. Wenn kann er nur meinen mich, dass glaube ich nicht. Zunaechst fuehr ich weiter, sagte Jessy aber schon das da die Gruen- Weissen im Anmarsch sind. Wird bestimmt ein Einsatz sein oder der Wagen vor mir ist gemeint, aber nicht ich. Um sicher zu gehen, fuehr ich langsamer, machte den Warnblinker an und wich auf dem Seitenstreifen aus. Jessy sagte noch, der meint nicht uns, wir fahren ja nichtmal zu schnell…
Aber denkste, dieses komisch leuchtende Auto hinter mir setzte auch seinen Blinker nach Links und hielt hinter mir an. Wir sind wohl doch gemeint. Wir beide versunken in den Sitzen und versuchten so zu tun, als waeren wir garnicht hier. Er verliess seinen Wagen und kam zu meinem Fenster. Oh man, wo haben wir bloss unseren Fueherschein, irgendwo im Kofferraum im Gepaeck oder? Oder doch woanders? Keine Ahnung. Seine erste Frage war allerdings, ob das unser Wagen ist oder ein Mietauto. Wir antworteten ein Mietauto. Er erwiederte, dass wir eine falsche Zulassung haetten und unser Sticker die falsche Farbe. Welcher Sticker bloss und was fuer ne Zulassung, wir wuessten nicht so recht, was er von uns wollte, entdeckten aber den blauen Sticker auf der Beifahrer- Seite unten in der Ecke. Ob er diesen meint?
Er wies uns darauf hin, dass der Sticker mit der blauen Farbe abgelaufen sei und wir einen in roter Farbe brauchen und fragte, ob wir so einen dabei haetten. Kein Plan wovon er redet, jedenfalls hatten wir keinen roten Sticker dabei. So ging er zurueck zu seinem Fahrzeug und ueberpruefte, ob der Wagen zugelassen ist. Kurze Zeit spaeter kam er wieder und sagte uns, wir sollten uns sofort an Apollo wenden, da das ein abgelaufener Zulassungsticket ist.
Zum Glueck wollte er keine Strafe oder aehnliches haben, war sehr freundlich und wies uns nur nochmal darauf hin und liess uns danach weiter fahren.
Nun denn, wie oft wir nun wohl angehalten werden? Auf der Strecke nach Cairns gibt es kein Apollo mehr und wir haben den WAgen noch ueber eine Woche. Echt eine tolle Firma…
Nachdem wir uns halbwegs von diesem Schock erholt hatten setzten wir unsere Fahrt fort und kamen gegen 16 Uhr in Rockhampton an. Im Hostel buchten wir direkt fuer zwei Tage und machten uns kurze Zeit spaeter auf dem Weg um noch was einzukaufen und die Stadt zu erkunden. Wir vergassen dabei aber, dass es wieder einmal Samstag ist. Die Stadt war Menschenleer und die Geschaefte hatten auch bereits geschlossen. So entschieden wir uns zunaechst einzukaufen, da die bisherigen Einkaufsgeschaefte ja immer bis 22 Uhr geoeffnet hatten, sollte dass kein Problem sein, aber denkste.
Das erste Geschaeft schloss vor unseren Augen um 17 Uhr, auf Nachfrage wurde uns der Weg zu einem Einkaufscenter erklaert indem der Supermarkt bis 21 Uhr geoeffnet hat. Dort angekommen, war aber auch alles geschlossen. Wieder nachgefragt, wieder ein anderer Weg und wieder das gleiche. So erlebten wir das erste Mal, dass alle Supermaerkte geschlossen haben und zogen ohne Lebensmittel wieder ab. Wir fanden noch einen Expressladen mit Expresspreisen indem wir das noetigste holten.
So waren wir wieder zurueck im Hostel wo ich mich erstmal um ein funktionierendes WLAN kuemmerte und auch gleich zwei entdeckte, aber so wirklich funktionieren tun die noch nicht, mal sehen, was sich da heut Abend noch regeln laesst.
Nun warten wir schon die ganze Zeit auf eine Frau, die uns wegen der Tour morgen noch ein paar wichtige Informationen geben will, sie war kurz mal da, zog aber wieder ab um ihre Raubtiere zu Hause mit Essen von KFC zu versorgen und seitdem ist sie verschollen und wir sitzen hier auf heissen Kohlen, da wir was zu Essen brauchen.
Nach den letzten obigen Zeilen haben wir uns entschieden das Hostel zu verlassen und auf Nahrungssuche zu gehen. Ich wollte es nicht wahrhaben, dass in der Stadt schon alles zu ist und hoffte darauf, dass am Abend wieder einiges geoeffnet hat, damit wir unseren Hunger stillen und den Samstag Abend auch wie einen verbringen koennen. In der Stadt angekommen sah es allerdings noch genauso aus, wie drei Stunden zuvor. Bis auf zwei Geschaefte hatte alles geschlossen und darunter war nur eine Disko und eine Kneipe in der Schief gesungen wurde. Etwas gefrustet wir waren stellten wir uns schon fast auf ein Abendessen bei einer der zahlreich vorhandenen Fastfood- Ketten ein, doch bevor ich Kopfschuettelt ins Auto stieg fragte ich noch einen Jugendlichen der die Strasse entlang kam. Und der erklaerte mir, es gebe in der Naehe einen Irish Pub mit Steaks bereits fuer 5A$ und der waere sehr zu empfehlen. Also vielleicht doch noch ein Hoffnungsschimmer? Wir gleich hin und es sah sehr nett aus, wir also rein und erstmal geschaut. Zwei Minuten spaeter ein Rumpsteak, einen Spezialbuerger und Getraenke fuer 24A$ (umgerechnet 14€) bestellt und gewartet. Ein wenig spaeter kam das Essen und ich kann nur sagen, es war sagenhaft. Das Steak war Groesse Wagenrad und der Buerger ungefair doppelt so gross wie 2 Whopper. Dazu war es noch unverschaemt lecker. Nachdem wir die Nahrungsaufnahme beendet hatten, waren wir voellig ueberfuellt und versuchten uns mit letzten Kraeften wieder ins Hostel zu tragen 🙂
Nicole dir soll ich noch ausrichten, dass es genau dein Laden gewesen waere 😉
Nach einem kurzen Film beendeten wir den Abend auch wieder und freuen uns auf den morgigen Erlebnisreichen Tag. Somit verabschiede ich mich bei 28°C Aussentemperatur und einigen Wolken und sage bis spaeter. Achja, den Beitrag von Fraser Island habe ich noch ein wenig ueberarbeitet und noch mit ein paar Bildern versehen.

One thought on “Bundaberg

  1. Nina

    Yeah! Ginger Beer!!! Hoffe das klappt, wäre ja sehr cool!!!! Da fällt mir ein, da ist ja noch eins im Kühlschrank!!! Ich glaub das wird heute beim Mittagessen verputzt! Laßt euch nicht beißen!
    ach ja und das mit dem AUto finde ich ja fast lustig muss ich gestehen…

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