White Island (Eine faszinierende Mondlandschaft)

Nach unserem morgigen Fruehstueck, bei dem Morritz meinte, ein halbes Toastbrot verdruecken zu muessen, ging es los zum Hafen von Whakatane. Zufrieden blickte Nina noch kurz zuvor auf ihr Handy um festzustellen, dass sie noch keinen weiteren Anruf vom White Island Büro bekommen hatte. Am Hafen angelangt, meldeten wir uns im Büro noch an um die Eintrittskarten (Metallische Hütchen) entgegen zu nehmen.
Scheinbar waren wir endlich auf dem Schiff angekommen, auf das wir solange gewartet hatten. So begann unsere Tour Richtung White Island. Zielstrebig hielt das Boot auf die sich am Horizont abzeichnende Insel zu. Wieder einmal haben wir uns vorne niedergelassen um die Aussicht der ersten Reihe geniessen zu koennen. Nach einiger Zeit machte das Boot aufeinmal einen schlenker nach links und fuhr in eine ganz andere Richtung und das war eine gute Idee. Ein paar Meter weiter sah man schon einige Delphine schwimmen und durchs Wasser springen. Bei den Delphinen angelangt fuhren wir nur noch langsam weiter und konnten uns die Delphine anschauen (leider aber nicht schwimmen gehen). Es waren sehr, sehr viele zu sehen, darunter auch Babydelphine. Die Delphine hefteten sich an die Front des Bootes und schwamen mit uns mit, zwischendurch sprangen sie immer wieder aus dem Wasser heraus und warfen sich wieder seitlich hinein. So begleiteten sie uns einige Zeit auf der Fahrt zur White Island. Leider verliessen sie uns irgendwann wieder um ihren Schwarm zu folgen.
Kurz vor der Insel wurden uns erstmal die Dinge zum Überleben in die Hand gedrückt. Darunter natürlich ein Schutzhelm und eine Gasmaske.Also hinauf auf die Insel oder dem aktiven Vulkan. Beim Übersetzen mit den Schlauchbooten lag ein leichter bis mittelschwerer Geruch von Schwefel in der Luft. Auf der Insel angelangt, kam es eine uralte Station, die die letzte Erruption nicht standgehalten hat und so standen wir vor einem zertrümmerten Haus und im Hintergrund sah man es ueberall dampfen und hoerte es blubbern. Unsere Reiseleiterin fuehrte uns ueber die Insel und erzaehlte einiges zu der Geschichte und wann der letzte Ausbruch war. Beeindruckend sahen die ganzen kleinen Erdloecher aus, aus denen es dampfte und blubberte. Teilweise sah man das Wasser kochen. An manchen Stellen kommt es mit 300°C aus der Herde hinaus geschossen. Die ganze Landschaft gliech der des Mondes. Bei der weiteren iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiir zeigte sie uiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiins einen kleinen See, der hier auf der Insel liegt. Allerings war der See nicht zum baden gedacht, da es sich um einen Saeuresee handelte. Sie mahnte uns auch mehrfach zur Vorsicht, dass wir nicht zunah an die Waende gehen sollten, da hier alls sehr bruechig waere. Bei der weiteren Tour erzaehlte sie, dass die Menschen, die bisher hier gewohnt haben, alle 6 Monate ire Gietung wechselten mussten…
So am letzten Teil koennt ihr sehen, wie Aufopferungsvoll ich versuche euch auf dem laufenden zu halten. In jeder freien Minute versuche ich unsere Erlebnisse zusammen zu fassen und euch mit neuen Informationen zu versorgen, dabei schreibe ich auch auf jeder Autofahrt, wenn ich gerade nicht selber fahre. Dies war bei dem obigen Teil mit „i“ auch der Fall. Dabei bin ich allerdings beim tippen eingeschlafen, muss ich gestehen:-)
Achja, die Bewohner mussten nach ca. 6 Monaten ihre Kleidung komplett wechseln, da diese sich langsam aufloeste und keine Farbe mehr vorhanden war. Die Tourleiterin erzaehlte aehnliches. Sie meinte, wenn sie sehr haeufige Touren auf die Insel macht, halten ihre Schuhe nicht sonderlich lange.
Sie fuehrte uns weiter und zeigte uns noch so einige beeindruckende und aussergewoehnliche Dinge. Nach der Tour ging es so langsam wieder zurueck aufs Boot. Hier gabs erstmal ne schoene kalte Erfrischung in Form einer gekuehlten Dose Coke und ein Lunchpaket, welchs ganz annehmbar war. Da sich die Maedels entschlossen haben, die Rueckfahrt schlafend vorn zu verbringen (was wohl auch an der Seekrankheit lag) verkroch ich mich in den oberen Teil des Bootes, legte mich nieder, genoss die Aussicht und zog mir das Lunchpaket genuesslich rein. Allerdings waren die MAtrosen davon wohl nicht allzu sehr begeistert, da Sie mir das essen alle zwei Minuten klauen wollten, da sich dachten, ich waere fertig. Beim dritten Mal schlug ich ihnen vor, dass ich es runter bringe, womit sie dann auch endlich aufgaben.
Damit neigte sich die Tour auch dem Ende zu, obwohl wir an der Seite wieder einige Delphine sahen, fuhr das Boot diesmal zielstrebig zurueck.
Weiter gings ins Auto mit unserer Fahrt zum Blue Lake nach Rotorua. Unser Auto zeigte auch gleich wieder, warum ich es so gern hab. Auf dem Weg funktionierte die Klimaanlage, merkwuerdigerweise garnicht, ausserdem schaltete er, ohne sichtbaren Grund, rauf und runter wie es ihm gefiel. Meine Abneigung (und das ist freundlich ausgedruekckt) auf dieses Auto, wurde somit nicht gerade kleiner…
Nach unserer Ankunft in Blue Lake in Rotorua, warteten wir noch ein wenig darauf, ob Moritz nun auch mit eincheckt oder die Naechte in seinem Waegelchen verbringt. Unterdessen hatten sich Nina und Jessy schon mit einigen Veranstaltungs- Prospekten von der Gegend eingedeckt. Darunter eines von Sledging und Rafting. Nach einer kurzen Gespraech war die Sache eingetuetet und wir wollten den fruehen Tag mit einer Sledge- Tour starten. Nina war davon so sehr beeindruckt, dass Sie fortan davon sprach, dass wir sie umbringen wollen und uns nur bekloppt hielt, aber sie machte (wenn auch wiederwillig) mit.
Kurz ins Buero buchten wir die Tour fuer 9 Uhr frueh, dabei erfuhren wir, dass es ein Fahrerservice zu dieser Tour und zu der Maui- Tour gab. Die Rezeption tuete alles ein. Allerdings merkte man auch gleich wieder die gute Organisation einiger Veranstalter. Waehrend die Frau von der Rezeption bei dem Maui- Tour Veranstalter anrief um den „Pick- Up and Return Service“ zu beanspruchen, kam von der Seite schon wieder: „Wie, fuer morgen Abend? Nina steht hier fuer heut Abend inne“ Dabei hatte Nina zuvor schon die Tour verlegt und ein Ok von der Firma bekommen, aber so scheint das hier ueblich zu sein:-)
Schnell alles geklaert und es hiess nur noch Zelte aufbauen und langsam auf Nachtruhe vorbereiten.

(War gerade 50 Meter spazieren und sitze auf einem Buergersteig um diese Eintrag Online zu kriegen… Also viel Spass beim Lesen, die naechsten gibts morgen Abend:-) )

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