Silvester oder die Vorhersage des Bärtigen Alten Rennradträgers auf dem Mount Manganui (Allen ein Frohes Neues)

Es ist soweit, dass alte Jahr neigt sich dem Ende zu und somit auch der erste Monats unsers Urlaubs. das heisst auch Abschied nehmen von dem Hostel direkt am Strand und der Halbinsel Coromandel. Unsere Reise geht also weiter nach Whakatane (ich weiss hört sich alles aehnlich an, liegt aber weit auseinander:-) ). Nachdem wir unsere Koffer gepackt haben und Nina sich puenktlich um 10 Uhr an die Rezeption getraut hat wurden wir auch keine zwei Minuten spaeter von einer Putzkollone ueberrannt und aus unserem Hostel rausgekehrt. Also ab ins Auto und die Fahrt beginnt. Vor dem ersten Etappenziel hiess es erstmal halt an der naechsten Apotheke, in der wir eine Pinzette, fuer die Not Op von Jessicas Daumen, kauften. Nina operierte in einer fuenf Minutigen Operation, mit sichtlich viel Spass, die Hinterlassenschaft des Bienenstichs von gestern heraus.
Das erste Etappenziel war der Mount Manganui, denn wir zunaechst erklimmen wollten. Zunaechst war es ziemlich bewoelkt, aber nachdem wir den Fuss des Berges erreicht hatten, schien die Sonne uns, mit 28°C, auf den Pelz. Keine fuenf Minuten waren wir unterwegs um den Gipfel des 300m hohen Berges zu erreichen, da sagte Nina schon sehr treffend, was wir alle dachten: „Man, muessen wir bekloppt sein, bei dieser Hitze hier hoch zu laufen um das Meer von oben zu sehen. Aber wenn wir dann oben sind und rein springen wollen, koennen wir das nicht, weil wir ja 300m dadrueber sind.“. Also weiter hinauf auf den Berg. Wir waren mittlerweile alle maechtig am Schwitzen. Doch Moritz war noch eine Weile unten, er hatte mal wieder eine Bekannte getroffen und musste erstmal einen kleinen Urlaubsflirt einlegen. Die Maedels und ich waren schon bei der Halbzeit, waehrend die Maedels eine Pause machten und ich so langsam weiter trottete. Bei 3/4 Hoehe setzte ich mich auf eine Bank und genoss die Herrliche Aussicht und die leichte Meeresbrise, die einem entgegen wehte. Da kam auch Moritz und wir gingen weiter zum Gipfel, wo die Maedels schon auf uns warteten, da sie einen anderen Weg genommen haben.Nachdem wir uns einige Zeit die Aussicht angesehen haben, gingen wir so langsam wieder hinab. Wir unterhielten uns auf dem Weg abwaerts und da kam uns auf einmal eine baertige Gestalt entgegen, der hier sein Rennrad hinauf trug (dazu muss gesagt werden, dass es zwei Wege zum Gipfel gibt, einen breiten fuer Gelaendefahrzeuge und einen schmalen Fussweg). Wir trauten unseren Augen nicht so recht. Er hielt an und fing an zu erzaehlen:“
Ein belgischer Papst wird demnaechst kommen und einige Kardinaele sollen auf einer Reise nach Pama entfuehrt werden, im Juni 2008. Die USA werden sich aus dem Irak zurueck ziehen und der Iran wird das Land uebernehmen. Eine Person, dessen Namen wir leider nicht verstehen konnten (was mit F…), wird Russland fuer den 11. September beschuldigen. Putin wird den Roten Knopf druecken und der Nukleare Weltkrieg wird ausbrechen. Sicher ist man nur in Suedamerika, Neuseeland und in Australien, dort aber nicht in Sydney (that`s a target).“
Nachdem er uns seine Weisheiten sagte, wussten wir nicht so recht, was wir darauf antworten sollten und wuenschten im viel Spass und gingen ein wenig verwirrt weiter hinunter.
Also Leute, alles das, was dort oben steht wurde uns von einem baertigen Mann gesagt, der sein Rennrad die Treppe hinauf auf den Berg trug und nachdem er dies erzaehlte im gruenen des Berges verschwand. Es soll alles im Juni 2008 mit der Entfuehrung der Kardinaele beginnen. Seid wachsam und haltet die Augen auf!
Sollten im Juni Kardinaele erntfuehrt werden, reiche ich hiermit schon meinen Urlaubseintrag fuer den kompletten Juni und Juli ein, ich werde mich dann nach Australien absetzen.
Nach dieser netten Unterhaltung und unserer Ankunft am Fusse des Berges konnten wir uns noch ein leckeres Eis und unsere Reise geht weiter nach Whakatane. Jessica faehrt heute mal zur Abwechslung und verwechselt noch immer Blinker und Scheibenwischer.
Endlich am Hostel angekommen. Nur wie kommen wir rein? Wir standen zu dritt vorm Office und die Tuerklinke fehlte von aussen, also war nichts mit aufmachen. In unserer Ratlosigkeit wollten wir gerade das Hostel anrufen, als uns eine Frau durch eine andere Tuer hinein lies. So warteten wir auf jemanden vom Office und nach 5 Minuten kam auch jemand. Nina sagte, sie habe reserviert, aber dies hat sie anscheinend in ihrem vollgeschrieben Terminkalender nicht mehr lesen koennen. „Fuer 4 Personen“. Ihre Aussage „Ja, ok“. Nina: „Fuer zwei Naechte“ Sie:“ Ohh, ja, hmm, dass duerfte wohl klappen“… Sehr komisch, dabei war doch eigentlich reserviert. Danach gings ans zahlen, sie rechnete dies ganz krumm aus. Ich gab ihr das Geld und dachte eigentlich, ich bekomme eine Quittung, aber nee da war nichts. Also ich nach einer Quittung gefragt, sie wieder voellig ueberfordert kramt sie den Quittungsblog raus und weis nicht so recht, was sie machen soll. Holt den Chef und sagt ihm er soll sie schreiben, sie kann das nicht. Waehrend ich derweil den Wagen auf den Parkplatz fuhr, wartete Nina auf die Quittung und dreimal duerft ihr Raten wer dann reinkam. Ein Typ, der nach einem Raum fuer eine Nacht fragen wollte und was hielt er in der Hand, natuerlich die fehlende Tuerklinke („Die habe ich auf dem Hof gefunden, kann ich ein Zimmer haben?“) absolut genial. Nina hat sich nicht wegschmeisen koennen, weil sie es nicht glauben konnte. Das war unser Checkin Highlight.
Weiter gings in die city, wollten doch nen Kaffee trinken. Aber da war fast alles geschlossen, also wir wieder mit gesenktem Haupt zurueck. Noch was eingekauft und es gab zum Abendessen, na was wohl, Lecker Burritos:-)
Da ich mir gluecklicherweise noch „Diner for One“ organisieren konnte, mussten wir uns dies natuerlich erst noch reinziehen. Kurze Zeit danach packte ich Testweise den WLAN- Stick aus und man soll es nicht glauben, ich dachte wir waeren jetzt fuer einige Tage nicht Online, aber gluecklicherweise hat ein Nachbar vom Hostel wohl ein neues WLAN- Modem installiert. Kann nur sagen bei der WLAN- Suche wird „Default“ angezeigt und ruckzuck war ich mal wieder Online. Also wenn das soweiter geht, koennen wir doch fast taeglich einen Bericht reinstellen:-)
Mittlerweile 22 Uhr ging der Weg am zum Strand. Auf einer kleinen Decke haben wir es uns gemuetlich gemacht und auf das neue Jahr gewartet. Die Neuseelaender scheinen hier aber nicht um 00:00 Uhr zu knallen, sondern das alte Jahr eher zu verabschieden. Jedenfalls waren alle schon dabei Raketen und Sylvesterkracher zu zuenden, natuerlich bei weitem nicht so intensiv wie in Deutschland. Hier kann man zu Silvster keine Feuerwerkssachen kaufen, die gibt es nur zum NAtionalfeiertag.
Gemuetlich eingekuschelt, mussten wir relativ schnell feststellen, dass eine Flasche Sekt und zwei Flaschen Ginger Bier nicht ausreichen. Jessy und ich machten uns auf den Weg zu einem kleinen Kiosk, es war mittlerweile schon 23 Uhr. Dieser war aber leider zu, aber das kleine Strandcafè gegenueber hatte noch auf, dort konnten wir uns erstmal nen schoenen Mocca- und Cappuchino goennen und dieser war echt lecker. So ging die Zeit mit dem Sternegucken wie im Flug vorbei. Schoen angestossen und noch die Knallerei der anderen bewundert zogen wir uns um 2 Uhr wieder zurueck ins Hostel um gleich in unserem Zelt die erste Nacht im Jahr 2008 zu verbringen.
Also Frohes Neues euch allen!!!

One thought on “Silvester oder die Vorhersage des Bärtigen Alten Rennradträgers auf dem Mount Manganui (Allen ein Frohes Neues)

  1. Enidan487

    Hy ein frohes neues wünsche ich euch allen!! Bei uns ist es dann auch bald soweit und wir werden es natürlich ordentlich in der Hütte krachen lassen! Werden für euch mit knallen!
    Und natürlich weiterhin viel spaß bei eurer Tour!
    Meld mich dann im neuen Jahr wieder bei euch!
    Viele ganz liebe grüße….

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