Nach Leigh

Nach unseren suessen Tag (gemeint ist unsere Ernaherung) fingen wir erstmal mit einem deftigen Bauernfruehstueck an. Nina hat es gezaubert und es war sehr lecker, auch wenn sie mit dem Pfeffer wie immer nicht gegeizt hat. Sachen gepackt und los gehts. Nein Moment, so schnell dann doch nicht. Die Maedels wollten erstmal noch die Souvenir- Shops in Paihia checken und nannten danach auch direkt zwei T-Shirts ihr eigen. Auf ging es nach Leigh. Keine 20 km Unterwegs, kam schon der naechste Stop.in Kawakawa um die unglaublichen, beindruckenden, faszierenden Hundertwasser Toiletten anzusehen. Ich schreibe das bewusst so, da ich die Toiletten zwar nett fand, aber nicht so ungewoehnlich, wie die Maedels, die sie unbedingt sehen mussten und mich auch noch dazu zwangen, Fotos von dem Herrenbereich zu machen (Man muss das bekloppt aussehen, wenn ein Typ auf Toilette Fotos macht). Natuerlich liess ich es mir nicht entgehen fuer kleine Tiegerchen zu verschwinden um spaeter sagen zu koennen „Ich war fuer kleine Jungs auf einem Hundertwasser Klo“. Wem Hundertwasser nichts sagte, sollte mal nach Friedrich Hundertwasser googeln. Den Weg raus aus der Stadt sollte ich zunaechst fahren. Wobei mir natuerlich beim Rueckwaerts ausfahren aus einer Ausfahrt, die rechte Strassenseite viel besser gefiel als die linke. Die einheimischen die gerade in die Strasse einbogen konnten sich das Lachen nicht verkneifen, waehrend Jessica schon wieder rief „Links, Links“. Mitten durch diese Stadt fuehrt ein, einspuriges, Gleis.auf dem uns beim begutachten der Toilette schon ein Zug aus der einen Richtung entgegen kam. Nach meinem Wendemanoever kam der Zug (eine Lok und zwei Waggons) aus der anderen Richtung. In gewohnt, touristischer Manier blieb ich erstmal stehen und machte ein Foto von dem Zug und von dem Lokfuehrer der uns nett zuwinkte.

Zug in Kawakawa Neuseeland
Zug in Kawakawa Neuseeland

Die Maedels waren dabei schon in heller Aufregung, da die Strasse vor mir schon frei war und ich noch bei der Fotosession war. Im Gegensatz zu sonst hupte aber auch kein Kiwi und ich koennte in aller Ruhe weiterfahren.
Wir befinden und gerade auf der Fahrt nach Leigh und sind bereits durch Whangarei duch. Mal schauen, ob dieser Eintrag schon heut Abend Online kommt.
Also weitergings nach Leigh. Nina ist bis kurz vor Leigh gefahren und danach haben wir getauscht. Es war ein guter Tausch.

Extreme Vorsicht (wie immer ;-) ) Straßenschild Neuseeland
Extreme Vorsicht (wie immer 😉 ) Straßenschild Neuseeland

Keine 2 km weiter wurde aus dem asphaltierten Stueck wieder Schotterstrasse mit Tempovorgabe 35 km/h und dem Hinweis „Strasse sehr eng (einspurig) mit Haltebuchten“. Nachdem wir dieses Stueck ueberwunden hatten, war unser erster Weg zu einem Strand. Dort konnte man super Schorcheln, da direkt vor dem Strand grosse Fischschwaerme waren. Leider war der Strand, im Gegensatz zu den vorherigen, sehr voll mit Menschen, so, dass wir nur einen kurzen Zwischenstop einlegten und kurz danach unsere Reise nach Leigh fortsetzten. Bei unserer Ankunft im Sawmill Café Leigh mussten wir feststellen, dass dies eine gemuetliche Unterkunft war, mit eigener Brauerei (sehr zur Freude von Moritz) und eigenem Café und das hier eine der besten Pizzen Neuseelands gemacht wreden. Wir buchten direkt einen Tisch um uns am Abend davon selbst zu ueberzeugen. Wir nahmen unseren Schluessel, der mit einem riesigen Schluesselanhaenger versehen war, entgegen und kosteten danach erstmal den Café. Danach gings zum Strand, welcherr als Geheimtip im Loney Planet bezeichnet wurde… Hier verbrachten wir den restlichen Tag und genossen das herrliche Wetter und das Meer. Am Abend ging es in das besagte Café zum Pizza futtern. Moritz versuchte zunaechst ein Bier zu bestellen, er hatte irgendwo an der Brauerei gelesen, dass die Bier mit Schokolade haben. Als er der Kellnerin sichtlich verwirrt versuchte zu sagen, was er wollte kam er nicht so richtig zum Punkt und sagte irgendwann „Beer wirth Chocolate“ die Kellnerin war sichtlich verwundert und sagte sowas haetten sie nicht. Er nahm ein normales und bekam sein sehr gutes Englisch auch wieder in den Griff. Kurze Zeit spaeter kamen erst unsere Kumara Fries (sehr lecker) und ein wenig spaeter unsere Pizzen. Diese waren wirklich lecker oder wie ich sagen wuerde „very, very, nice“:-)
Wir befanden uns schon fast alle im Bett, waehrend Moritz mit seinem Hiace schon auf dem Weg nach Coromandel war, als mir auffiel das der Sternenhimmel heute Nacht sehr klar und mit vielen Sternen geschmueckt ist. Also Maedels raus aus dem Bett und noch ein wenig zum Strand um Sterne anzuschauen. Dabei haben wir sogar gleich zwei Sternenschnuppen gesehen.

2 thoughts on “Nach Leigh

  1. Steffen

    Hi Greg + Anhang,

    habe mir gerade eure letzten Abenteuer durchgelesen, also ihr erlebt da ja schon herrliche Sachen, beneidenswert – zumindestens manchmal 😉 . Für den Sternenhimmel hätte ich dir ja mein Teleskop geben können, welches ich von Anette zu Weihnachten bekommen habe. Das macht sich da bestimmt gut. Und ess mir ja nicht so viel Süßigkeiten – oder willste so aussehen wie ein Bekannter von dir 😉
    Ach ja ich hatte vergessen dich zu frage, ob du schon deine Zigarettenration für den dutyfree verplant hast – ich würde sonst sehr gern eine Stange Malboro Light nehmen ;-(
    Also dann noch weiterhin viel Spaß – ich melde mich wieder.
    Gruß an Alle
    Steffen

  2. Hmm, also das mit der Zigarettenration muss ich mir noch überlegen. Weiss aber nicht, wieviel günstiger die hier sind, aber dass kann ich ja mal schauen. Schau mal nach deinen Mails:-)
    Werd mal schauen, was ich tun kann. Du bist schön beim Mittag und bei uns ist gleich 1 Uhr nachts, werd mich jetzt hinhauen. Bis morgen dann.

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